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Was passiert eigentlich auf dem ehemaligen  Bundeswehrgelände in Rostrup?

Dies sollte eigentlich eines meiner nächsten Themen sein, zu dem ich meine Sicht der Dinge mit Ihnen austauschen wollte. Inzwischen ist allerdings seitens des Rates der Gemeinde das Projekt auf den Weg geschoben worden, so dass nun das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes läuft. 

In diesem Zusammenhang wurde schon sehr umfangreich in der Presse berichtet, weitere Informationen lassen sich auf der Homepage der Gemeinde unter der Rubrik "Bürgerinformationssystem" abrufen.


Somit erübrigt sich eine ausführliche Darstellung dieses in jeder Hinsicht zukunftsweisenden Themas. 


Nur soviel hier von meiner Seite:


  • nachdem die Seriosität und Bonität von Investoren und Betreibern von neutraler Seite hinreichend geprüft sind und alle vertraglichen "Register" zur Vermeidung einer Bauruine gezogen sind bin ich überzeugt, dass mit der jetzigen Planung ein guter und zukunftweisender Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde.
  • der Dreiklang aus Ferienwohnungen, Familienhotel und Wohnbebauung  trägt den Bedürfnissen nach Ausbau des Fremdenverkehrs und weiteren Angeboten nach Wohnraum ausgewogen Rechnung, zumal ein erheblicher Teil des neuen Wohnungsangebotes unter der Regie und Verantwortung der Gemeinde realisiert werden wird.
Bild: NWZ


  • Über die Architektur der einzelnen Baukörper lässt sich trefflich streiten. Manche finden den nüchternen Baustil zu beliebig und austauschbar und wünschen sich mehr Ammerländer Bezüge. Manche anderen hätten lieber Anlehnungen an die Bäderarchitektur der Ostseeküste. Manche begrüßen aber auch den in den Entwürfen umgesetzten Stil, weil er versucht, die derzeitigen Entwicklungen in der Baukörpergestaltung aufzugreifen und umzusetzen.  Ich persönlich neige letzterer Fraktion zu, weil jede Zeit ihren Ausdruck hat und das Nachahmen anderer Stile letztlich nur mehr oder weniger gute Kopien hervorruft. Schlechte Beispiele hierzu gibt es in unserem Ort schon genug (z.B. Auf dem Winkel, Auf der Wurth, Anemonenweg usw.)


Wichtig sind jetzt im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplanes: 

  • Erstellung eines Verkehrs- und Lärmschutzkonzeptes unter Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklung des übrigen Ortes (Park der Gärten, BBS, AWO-Seniorenheim, Golfplatz usw.)
  • Erstellung eines Umweltverträglichkeitskonzeptes, insbesondere für Wasser/Abwasser,-Wärmeerzeugung, Elektrizitätsverbrauch und Erzeugung sowie den "CO²-Fußabdruck", der auch durch entsprechende Maßnahmen wie extensive Begrünung möglichst neutral sein sollte. 

Ich persönlich freue mich auf die Umsetzung dieser für unsere Gemeinde sehr großen und weitreichende Maßnahme. und Sie?


Was denken Sie?