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Auf dieser Seite ganz aktuell & kurz:

  • neue Ideen und Entwicklungen... 
  • Kleinigkeiten, die mir in letzter Zeit auffielen...
  • ditt & datt...



12.09.2021, das Wahlergebnis

nun hat es leider doch nicht ganz gereicht für einen Einzug in unseren Gemeinderat. Ich hoffe allerdings, daß ich mit meinen Beiträgen an dieser und an anderen Stellen ein wenig zu den Diskussionen zu den wichtigen Themen beigetragen zu haben und bedanke mich bei all meinen Fürsprechern und Unterstützern ganz herzlich!

Ihr Andreas Koopmann



31.08.2021, Gedanken gestern beim Verteilen meiner Wahl-Flyer

"keine Werbung, keine Sonntagszeitungen" so steht es auf etwa 20% -25% aller Briefkästen. Ist ein Flyer zur Bekanntmachung eines Gemeinderatskandidaten Werbung? Oder Information?  Wenn ich mit diesem Argument meinen Flyer einwerfe ist der Besitzer vielleicht verärgert und wird mich nicht wählen! Wenn ich aber den Hinweis beachte, wird der Besitzer mich nicht kennen und mich auch nicht wählen. Also egal was ich mache: Zumindest von diesen Wählern kann ich nicht gewählt werden - Ein Teufelskreis!

So sehr ich verstehen kann, daß  jemand von kommerziell veranlasster Werbung verschont werden möchte es finde ich es zu kurz gedacht, auf Wahlwerbung zu verzichten. Zumal diese ja nur alle 5 Jahre stattfindet. Was meinen Sie?



25.08.2021, nochmal der Wasserturm...

Die Positionen sind bekannt: 

Die Gemeinde will den Turm loswerden, weil die zu erwartenden Sanierungs-, Erhaltungs- und Betriebskosten den Haushalt sehr stark  belasten, ohne eine Nutzen zu bieten. Im Gegenzug ist man bereit, einem Investor Baurecht für einen Hotelturm zu gewähren ("Investorenlösung").


Die Befürworter der "Verbleibelösung" wollen den Turm und umliegenden Park ungeachtet der Kosten im Eigentum der Gemeinde wissen und keinen Neubau auf dem Gelände zulassen.


Beide Lager stehen sich derzeit unversöhnlich gegenüber, die Wellen schlagen hoch!


Die Idee:

Die Befürworter der "Verbleibelösung" gründen einen "Verein zum Erhalt des Baudenkmales Wasserturm e.V.". Dieser übernimmt für einen symbolischen Kaufpreis von 1,00€ das Bauwerk und verpflichtet sich zur Sanierung und zum Betrieb des Turmes. Der Park und dessen Pflege verbleibt im Eigentum der Gemeinde.


Der Verein sammelt zur Finanzierung der Maßnahmen Spendengelder ein, welche aufgrund der Gemeinnützigkeit des Vereins beim Spender steuermindernd angesetzt werden können.  Wenn nur jeder Zweite der Unterzeichner des vermutlich erfolgreichen Bürgerbegehrens Mitglied für z.B. €24,00/Jahr (= €2,00/Monat) würde, wären schon knapp €30.000 Startkapital vorhanden


Außerdem kann der Verein Mittel aus dem Denkmalschutz zur Realisierung bauerhaltender Maßnahmen beantragen. Vermutlich würde sich auch die Gemeinde an konkreten Einzelmaßnahmen finanziell beteiligen.


Soweit die Grundzüge der Idee. Sicher ist noch viel Detailklärung nötig, aber  die Umsetzung diese Idee würde den derzeitigen Streit zum Vorteil aller Beteiligten beilegen und eine sehr gute Kompromisslösung darstellen.


23.August 2021, kurze Begegnung beim Flyer-Verteilen: 

Eine Dame öffnet die Haustür, als ich gerade meine Wahl-Flyer in den Briefkasten werfen will. Es ergibt sich folgendes Gespräch:

Dame: Furchtbar, diese ganze Wahlwerbung! Die vermüllt die Briefkästen und verschandelt das Ortsbild!

Ich:  Aber das ist doch nur alle 5 Jahre!

Dame: Egal! Zur Wahl sind alle nett. Und dazwischen kümmert sich niemand um die Bürger! 

Ich: Aber ich mache das zum ersten Mal, wie soll ich denn auf mich aufmerksam machen, wenn nicht mit Plakaten und Flyern?

Dame: ja ja, das ist aber trotzdem nicht in Ordnung. Wenn erstmal gewählt ist, lassen sich die Damen und Herrn nicht mehr blicken, geschweige denn, dass man mal erfährt, was so passiert in der Gemeinde. 

Ich: In den wenigen Wochen, wo ich jetzt meine Wahl vorbereite habe ich schon gemerkt, dass die Wahrnehmung eines Ratsmandates eine erhebliche Zeitbelastung darstellt mit all den Sitzungen und Vorbereitungen. Da ist es schwer, noch zusätzliche Zeit für regelmäßige Bürgerinformationen abzuzwacken. Außerdem gibt es in Zwischenahn neben der NWZ schon sehr gute Informationsmöglichkeiten, z.B. die Bürgerinformation auf der Gemeinde-Website, Die Sprechstunden beim Bürgermeister, die Parteiinformationen usw.

Dame: Mag sein, aber das interessiert mich eigentlich alles nicht...


Kleine Ergänzung: Das YouTube-Video der Bürgermeister-Kandidatenvorstellung vom 20.08.21  haben sich bis heute (26.08.)  1.562 Menschen angesehen. das sind  nur 6% der Wahlberechtigten! Für den heutigen Kandidaten-Talk in der Wandelhalle haben sich keine 100 Leute angemeldet.  Aber in den Leserbriefspalten der NWZ, auf Twitter und Facebook  werden vehement politische Entscheidungen kritisiert und die Entscheidungsträger nicht selten persönlich angegangen, meist allerdings, ohne sich mit den Sachverhalten im Detail auseinandergesetzt zu haben.  Ist das alles typisch?

Wo bleiben die Stellungnahmen der demokratischen Mehrheit (?), die sich auch sachlich mit Entscheidungen auseinandersetzt und das Engagement der Mandatsträger zumindest anerkennt, auch wenn man  politisch andere Meinung ist?